„Der Geringste Widerstand“ – Fischli and Weiss

Der Geringste Widerstand„,1991  von Fischli and Weiss

Peter Fischli (* 8. Juni 1952 in Zürich) und David Weiss (* 21. Juni 1946 in Zürich)

„Dieser Film wurde in einer städtischen Umgebung zwischen Los Angeles und Zürich gedreht, kommt wie ein Road-Movie und ein Krimi daher, und liefert eine ironische Analyse über die Kunstwelt und deren Funktionweise.
Die beiden Hauptfiguren des Films, eine Ratte und ein Bär, werden von den verkleideten Künstlern selbst gespielt, und erinnern an Kindersendungen im Fernsehen.
Von Anfang an findet die Handlung zwischen Realität und Fiktion statt. Die Kamera überfliegt das Pappmodell einer Stadt, ein Telefon klingelt, um uns etwas in die Wirklichkeit zurückzuholen, die Kamera dringt in eine Wohnung ein und wir sehen den Bären den Hörer abheben. Die Ratte berichtet ihm über „Action“ in der Kunstwelt, wo ein Künstler, dessen Werke zu astronomischen Preisen gehandelt werden und dessen Lebensstil die armen Leute verwirrt, eine Welle der Gewalt ausgelöst hat. Auf der Suche nach Ruhm und Geld begeben sich unsere zwei Freunde am Steuer eines Autos auf die Spur dieses Künstlers. Sie kommen in einer Galerie an, die seine Skulpturen ausstellt, und entdecken eine Leiche. In der Hoffnung, auf diese Weise in das Milieu zu gelangen und zum Schwarm der schönen Welt zu werden, nehmen sie die Leiche mit…“ (aus: www.newmedia-art.org)

Der geringste Widerstand, 1981

Peter Fischli und David Weiss
Der geringste Widerstand, 1981
1-Kanal-Video, Farbe, Ton, (30 Min.)
Courtesy of Sammlung Goetz, München
Foto: T&C Film, Zürich
http://www.artnet.de/magazine/marktcheck-fischliweiss/images/1/

Man With a Movie Camera: The Global Remake – Perry Bard

Man With a Movie Camera: The Global Remake, 2007/Work in progress, von Perry Bard

 (* 1944, Quebec City; lives in New York)
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„Die Videokünstlerin Perry Bard fordert mit ihrer Arbeit zu einem kollaborativen, Web-basierten und Datenbank-generierten Montagexperiment auf: Analog zu Dziga Vertovs gleichnamigem Meisterwerk von 1929 können Teilnehmer überall auf der Welt eigenes Material hochladen, das auf der Website dem Original gegenübergestellt wird. Auf der Website dziga.perrybard.net wird erklärt, auf welche Weise dieses interaktive Kunstwerk entsteht: Alle digitalen Bildspeichermedien, angefangen von Foto- und Videokamera bis hin zu Mobiltelefon und ‚Screen-grab‘ sind erlaubt und können entsprechend einer Liste von Vertovs Originalszenen hochgeladen werden. Mittels einer speziell entwickelten Software wird die Dauer der Darstellung an die der Originalszenen angepasst und errechnet aus den jüngsten Uploads jeden Tag ein neues Video. Die alltäglichen Bildeindrücke in Vertovs experimentellem Stummfilm werden durch dieses Remake in das 21. Jahrhundert überführt, wodurch aus dem Filmdokument zu sowjetischen Städten eine globale Montage wird. Die Website ist entsprechend in drei Sprachen, englisch, spanisch, französisch und bald auch in chinesisch abrufbar.“ (http://www.transmediale.de/de/node/186)

The Shift – Julian Rosefeldt

The Shift„,2008 von Julian Rosefeldt

Julian Rosefeldt: „Living in Oblivion“ – Berlinische Galerie, Berlin. Vom 1. Mai bis 18. Oktober 2010

Irgendwann geht der Nachtwärter los. Vorher aber trifft er erst einmal an seinem Arbeitsplatz ein, zieht sich um, kocht Kaffee, raucht eine Zigarette und sucht die Schlüssel zusammen. Dann holt er ein Waldhorn hervor und bläst hinein. Richard Strauss’ Introduktion aus „Also sprach Zarathustra“ ertönt: langgezogene Dissonanzen, ätherisch und majestätisch, deutscher Wald in Klangform.“ (Arbeit an der Leerstelle, Dominikus Müller)

interview + preview (Acclaimed contemporary artist Julian Rosefeldt talks with curator Sarah Tutton about his video work, The Shift, featured in ACMI’s Star Voyager exhibition.)

The-Shift - Julian-Rosefeldt

The Shift, 2008 (still from film)
Julian Rosefeldt
http://www.kultureflash.net/artworkerDetail.aspx?artworker=17-The-Shift-%282008%29

„Father Mother“ – Candice Breitz

Father Mother“, (2005), von Candice Breitz

(* 1972. Lebt in Berlin.)

„Das Leben zwingt einen in Rollen. In der Videoinstallation „Mother“ von Candice Breitz sieht man Filmstars in Mutterrollen. Candice Breitz zerlegt diese Mütter in ihre Einzelteile – sechs Filmmütter: hysterisch, gedemütigt, überfordert. Das ist Hollywoods Idee davon, wie es ist, Mutter zu sein. In Father hat Candice Breitz sechs Filmväter vereint – das gleiche Prinzip mit anderen Rollenklischees. Wohin man schaut, sind Stereotypen. Und die zwingen uns dazu, sich mit sich dem eigenen Bild von Vätern und Müttern auseinanderzusetzen. Väter und Mütter existieren unabhängig voneinander und sind dennoch voneinander abhängig. Erst der Betrachter fügt „Mothers and Fathers“ zusammen. Das Kunstwerk entsteht im Kopf.
Die Videoinstallation Mother+Father wird durch CINE PLUS technisch umgesetzt. Technische Geräte wie CF-Card-AV-Player und Displays geben 14 synchronlaufende Filme wieder.“

„Mother“ - Candice Breitz

(http://www.cine-plus.de/newsletter/av/nl_av_online_0809.html)

Hier ein youtube dazu.

Caryatid (Red, Yellow, Blue) – Paul Pfeiffer

Caryatid (Red, Yellow, Blue), 2008 – Paul Pfeiffer

*1966 Honolulu / Hawaii

Die Arbeit zeigt auf drei Monitoren, diese so groß etwa wie der häusliche TV-Apparat, auf dem Samstags die Sportschau geschaut werden kann, Szenen aus Fußballspielen, genauer: just den spektakulären Moment, wenn ein Spieler vom Gegner gefoult wird. Freigestellt wird dieses ergreifende Ereignis insofern, als Gegner und Ball im Bild jetzt nicht mehr zu sehen sind. Die so entstandene Kollektion von sich auf dem grünen Rasen windenden Spielern ist zudem farblich geordnet, Spieler mit roten Trikots sind auf dem linken Monitor zu sehen, solche mit gelben Trikots auf dem mittleren Bildschirm, schließlich die Blauen.“

„Caryatid (Red Yellow Blue)“, Paul Pfeiffer

Paul Pfeiffer
Caryatid (Red Yellow Blue), 2008
Ausstellungsansicht, 2008
Courtesy of carlier | gebauer, Berlin
http://www.artnet.de/magazine/paul-pfeiffer-bei-carliergebauer-berlin/images/2/

(Interview: Paul Pfeiffer is featured in the Season 2 episode „Time“ of the Art21 series „Art:21 — Art in the Twenty-First Century“.
http://www.art21.org/artists/paul-pfeiffer

The Clock, Christian Marclay

The ClockChristian Marclay

Der Film “The Clock” von dem aus Kalifornien stammenden Künstler und Komponisten Christian Marclay ist eine beeindruckende, 24 Stunden umspannende Montage mit Ausschnitten aus Tausenden von Kinofilmen. Zwei Jahre lang dauerte die Arbeit Marclays an seinem Projekt, mit der Hilfe von sechs Assistenten, die Jahrzehnte der Kinogeschichte durchforsteten. So vereint “The Clock” unterschiedlichste Genres, von Western, über Musicals, bishin zu Komödien, deren Szenerien mit Hilfe einheitlicher Sounds und Musik, zu einem Ganzen zusammengefügt wurden, so dass die einzelnen Ausschnitte nicht abgehackt wirken, sondern ineineinander flließen, mit sich teils überlappenden Dialogen. Dabei haben alle ausgewählten Filmsequenzen eines gemeinsam: in allen rinnt die Zeit von dannen. Auf einer Armbanduhr, einem Wecker, einer Taschenuhr oder der Bahnhofsuhr. Menschen fragen nach der Uhrzeit oder sprechen darüber, sie vereinbaren Termine und Treffen oder verbringen einfach Minuten des Wartens.“ (http://www.artschoolvets.com/news/2011/02/18/christian-marclay-the-clock/)

Hier ist ein kurzer Ausschnitt bei youtube: (In order to respect the concept of Christian Marclay’s work, spectators are kindly requested to play this video a 0.04 pm, local time. If time is passed, please wait for tomorrow or another day same time. Thank you.)

read more: http://shotthroughawindow.wordpress.com/2011/03/20/the-clock/

"The Clock", Christian Marclay

(http://www.artschoolvets.com/news/2011/02/18/christian-marclay-the-clock/)

Sollte aber so präsentiert werden, daß die BesucherInnen einen „rund um die Uhr“, also 24 Stunden Zugang haben können.

Dies ist vom 26.04.2012 – 06.05.2012 im Kunsthaus Zürich möglich!

artist run dOCUMNETA (13)

artisit run – bis zum Start der dOCUMENTA (13) Kassel erlaufen:

Ein Teamwettkampf für alle, die der Kunst verbunden sind.

Das Team mit den meisten Kilometer in 189 Tagen
01/12/11 (12:00 AM) – 07/06/12 (10:59 PM)
artist run

artist run dOCUMNETA (13)

Ihr könnt auch gerne in anderen Städten/Orten in diesen Teams mitlaufen:
dOCUMENTA (13) artist, curator, critic, fan, artist

Und wenn ihr in Kassel seid: jeden Montag und Donnerstag um 17.00 Start in der Karlsaue, Kassel an der Arbeit von Giuseppe Penone, Idee di Pietra (Ideas of Stone) (ca. 60 min. , 5 – 12 + km).

http://maps.google.de/maps/ms?msa=0&msid=210472866722700485393.0004b21880946b5da0b0b&ie=UTF8&t=m&z=19&vpsrc=1&iwloc=0004b2188d36081664ee1

Mit nike+ ausrüstung – join also here:
http://nikerunning.nike.com/nikeos/p/nikeplus/de_DE/plus/#//challenges/detail/1576583034/

Facebook invitation

For all who love art.
A Team Challange to be well-prepared to dOCUMENTA (13):
dOCUMENTA (13) artist, curator, critic, fan, artist
But you can support your team wherever you are.

And, if you are in Kassel, to join the local running community and to know the area well in a sporty way.
(we meet here every monday and thursday at 17.00 in the Karlsaue park near „Idee di Pietra“ (Ideas of Stone), Giuseppe Penone)
http://maps.google.de/maps/ms?msa=0&msid=210472866722700485393.0004b21880946b5da0b0b&ie=UTF8&t=m&z=19&vpsrc=1&iwloc=0004b2188d36081664ee1

If you have nike+ equipment, join also here:
http://nikerunning.nike.com/nikeos/p/nikeplus/de_DE/plus/#//challenges/detail/1576583034/

Hier der Stand vom 23.01.2012:
29 challengers: 3 documenta (13) artists, 1 curators, 4 critics, 6 fans and 15 artists:
709.6 (documenta (13) artist), 195.14 (curator), 1,393.87 (critics), 1,469.99 (fan) and 6,008.03 (artists) km !

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