Ghada Amer

Posted on Januar 6, 2012 
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Ghada Amer, 1963 in Kairo geboren, ist eine ägyptische Künstlerin, die in New York lebt und arbeitet. Ghada Amer arbeitet überwiegend mit den Mitteln der Malerei, bezieht aber auch Zeichnung, Bildhauerei, Performance und Installation in ihre Arbeit ein. Ihr zentrales Thema sind die Grenzen in der Gesellschaft, die die Gleichstellung von Frau und die weibliche Sexualität betreffen. Ghada Amer empfindet sich dabei selbst als eine Art Hybrid, ein Bindeglied zwischen zwei Gesellschaften (westlich und arabisch), die einander nicht verstehen und sich abschotten. Die eingegrenzte Rolle der Frau, die gesellschaftlich festgelegten Stereotypen, die Verdinglichung der Frau, die Einflüsse der islamischen Fundamentalisten denen sie in ihrer Kindheit unterlag, die Grenzen der Übersetzungen vom Arabischen in andere Sprachen und deren unterschiedlichen Bedeutungen werden aufgezeigt, hinterfragt und mit ihnen gespielt. In ihren Werken bedient sie sich oftmals der Stickerei, als ein Symbol der häuslichen Pflichten, der Frauenarbeit und der genormten Weiblichkeit, denen sie oftmals im Hintergrund gestickte Frauen während deren Akt der Selbstbefriedigung, als Akt der Emanzipation und weiblicher Ermächtigung, gegenüberstellt.

The Fortune Teller, 2008

The Fortune Teller, 2008

Quelle: http://dailyserving.com/category/fiber-arts/page/2/

Dreaming of Felipe, 2010

Dreaming of Felipe, 2010

Quelle: http://www.ghadaamer.com/ghada/Dreaming.html

Barbie loves Ken, Ken loves Barbie, 1995

Barbie loves Ken, Ken loves Barbie, 1995

Quelle: http://africa.si.edu/exhibits/inscribing/body.html

The Definition of the Word Security in Arabic, 2007

The Definition of the Word Security in Arabic, 2007

Quelle: http://www.francescaminini.it/frontend/works_det/43/4#

You my love, 2011

You my love, 2011

Quelle: http://www.ghadaamer.com/ghada/You_My_Love.html

Ausstellungen, Auszüge:
1995: Biennale Istanbul
1999: Biennale di Venezia
2000: Biennale Lyon
2005: Biennale di Venezia
2006: Museum of Modern Art, New York
2007: Brooklyn Museum of Modern Art
2008: Brooklyn Museum of Modern Art
2010: Centre Pompidou, Paris
2011: Cheim & Read Gallery, New York

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